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Zweites Brunnenfest in Allrath

Am vergangenen Wochenende konnte die Sankt Sebastianus Bruderschaft Allrath 1533 e.V. zum wiederholten Male ein großes Brunnenfest am Allrather Dorfbrunnen auf der August-Munker-Straße feiern. Bei gutem Wetter konnte der 1. Brudermeister Harald Titzer eine Vielzahl von hohen Gästen am Veranstaltungsort begrüßen. Angefangen beim Bundestagsabgeordneten Daniel Rinkert, über den 2. Bürgermeister Philipp Bolz, den Ehrenpräsidenten des Bürgerschützenvereins Günter Hassels nebst Gattin Trude, den Ehrenbrudermeister der Sankt Sebastianus Bruderschaft Ulrich Hassels nebst Gattin Cornelia, die amtierende Majestät der Bruderschaft, Daniel Kessel, und die amtierenden Majestäten des Bürgerschützenvereins Claus Hahn, nebst Königin Svenja, den zahlreich erschienen Vertreter der Allrather Vereine, die vielfach durch die Präsidenten und die Vorsitzenden vertreten waren, sowie eine Vielzahl von deren Vorstandsmitgliedern, sowie   weiteren Gästen, die alle gar nicht genannt werden können. In diesem Jahr hatten sich die Organisatoren der fast 500 Jahre alte Bruderschaft etwas Besonderes einfallen lassen, denn sie hatten nicht nur für ein reichlich bestücktes Kuchenbuffet und einen Grillstand gesorgt, sondern sie hatten auch an die jüngsten Gäste gedacht und einen Stand mit süßen Leckereien, dem überall beliebte Slush-Eis, sowie einen Popcorn-Ofen aufgebaut. Als besonderen Clou war auch ein Weinstand aufgebaut worden, der köstliche Weine aus dem Nachbarland Österreich und aus dem Rhein-Hessen-Land anbieten konnte. Die jeweiligen Winzer hatten gute und leckere Tropfen geschickt, die überraschend gut von den vielen Festbesuchern angenommen wurde. Auch für die Kleinen war bestens gesorgt worden, denn eine Hüpfburg sorgte für deren Kurzweil, sodass die Eltern die vielen Köstlichkeiten in Ruhe genießen konnten. Die Tanzeinlagen der Kinder- und Jugendtanzgruppen des Allrather Turnvereins wurden mit viel Aufmerksamkeit verfolgt und am Schluss mit reichlich Applaus und vielen Bravo-Rufen bedacht, sodass die obligatorischen Zugaben nicht fehlen durften. Die musikalischen Darbietungen des Allrather Pfarr-Cäcilienchores, teils durch Mitsingen der Festgäste verstärkt, sorgten auch für Kurzweil und wurden ebenfalls mit viel Beifall bedacht, denn des Künstlers Lohn ist ja der Applaus. Das hervorragende Wetter sorgte dafür, daß die vielen Gäste und Besucher des Brunnenfestes lange verweilten und dafür sorgten, dass sowohl Getränke aller Art, als auch die vielfältigen Speisen von süß bis herzhaft reichlich genossen wurden. Der 1. Brudermeister Harald Titzer hatte mit seiner Mannshaft ganze Arbeit geleistet, denn viele Gäste blieben bis in die späten Abendstunden auf diesem gelungenen Fest und verursachten gegen Festende ein breites Lächeln auf den Gesichtern der Organisatoren, die schon die ersten Gedanken an eine weitere Auflage dieses schönen Festes kundtaten. Auch kamen schon erste Ideen für eine Neuauflage des Festes zutage, die sicherlich noch weiter ausgefeilt werden müssen und dann aber wieder das Fest verschönern werden. Als allmählich die letzten Lichter gelöscht werden mussten, stand für die Organisatoren fest, dass die Allrather Bruderschaft wieder einmal ein tolles Fest in großer Gemeinschaft organisieren und feiern konnten. UH_2026-06

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Daniel Kessel regiert die Allrather Sebastianer

Die Allrather Sankt Sebastianus Bruderschaft von 1533 hat wieder einen neuen König. Beim traditionellen Patronatsfest, dem Sebastianusfest, konnte wieder einmal ein junger König in sein Amt eingeführt werden. Auftakt bildete, wie immer, die traditionsreiche Krönungsmesse in der sehr gut besuchten Pfarrkirche ‚Sankt Matthäus‘ Allrath. Die sehr schön gestaltete Krönungsmesse mit der musikalischen Rahmung des Pfarrcäcilienchors Allrath und zelebriert von Pfarrer Chr. Reck, war der erste Höhepunkt der alljährlichen Feierlichkeiten zum Patronatstag der Bruderschaft. In seiner Predigt ging Pfarrer Reck auf das Leben und Wirken, sowie auf die Bedeutung des Namenspatrons der Bruderschaft bis in die heutige Zeit ein. In eindrucksvollen Worten brachte er den Namenspatron allen Anwesenden sehr nahe. Im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten dankte er besonders der scheidenden Majestät Rebecca I. Kampf für ihre Amtsübernahme und das Engagement, das sie während ihrer Amtszeit geleistet habe. Nach der Übergabe der Königsinsignien, dem Treugelöbnis auf die Bruderschaft und der Segnung der neuen Majestät, wurde nun durch den 1. Brudermeister Harald Titzer die neue Majestät Daniel I. Kessel den Anwesenden präsentiert, die ihn mit herzlichem Applaus begrüßten. Nach dieser Krönungsmesse gingen die Feierlichkeiten in der Vereinshalle des TV Allrath, Am Schwanenhof, weiter. In der gut besuchten Halle fanden sich eine Vielzahl von Mitgliedern und von Gästen aus Nah und Fern ein, die von Holger Vleeschhouwers im Namen des Vorstandes alle herzlich willkommen geheißen wurden. In der anschließenden Festansprache vom 1. Brudermeister Harald Titzer, ging dieser auf die gegenseitige Hilfe, auf die Nachbarschaft und auf die Freundschaft ein, die doch jeder bitte in seinem Umfeld praktizieren solle, denn nur so könne eine Gemeinschaft entstehen, die letztendlich auch eine Vereinsgemeinschaft ausmachen würde. In solchen Gemeinschaften ist die Traditionspflege ein absolutes Muss, um nicht nur das Vereinsgeschehen aktuell zu dokumentieren, sondern dies auch der Nachwelt erhalten zu können. Diese Verpflichtung wurde auch im nächsten Programmpunkt schon sehr deutlich.  Traditionell schloss sich hieran das Schinkenessen an, das in leicht geänderter Form dargereicht wurde. Als alle gesättigt waren, schloss sich nach einer etwas längeren Pause, die gekonnt von DJ ‚Manni‘ ausgefüllt wurde, ebenso wie alle anderen Programmpunkte von ihm mit musikalischem Gespür gekonnt eingerahmt wurden der musikalische Höhepunkt des Abends an. Eine Abordnung der Band ‚The Rhine Area Pipes & Drums‘ boten einen musikalischen Leckerbissen dar, der die Anwesenden zu Jubelrufen und etlichen Zugaberufen hinriss. Diese Aufführung, bei der die Anwesenden mehrfach zum Mitsingen der bekannten Melodien aufgefordert wurden und dies auch ziemlich textsicher taten, wird sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben und bildete einen tollen Auftakt für die weiteren Programmpunkte, bei denen zuerst die Jubilare für langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrte wurden. Gertrud Geisler, Doris Becker und Helene Möcker wurden für ihre 25-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet. Hieran schloss sich die Ehrung der Sieger und Siegerin der jeweiligen Schießwettbewerbe an. Bei den Damen konnte sich Rosi Glasmacher und bei den Herren konnte sich ihr Gatte, Manfred Glasmacher in die Siegerlisten eintragen, wofür sie nun geehrt wurden. In den Laudatien wurde darauf hingewiesen, dass beide erst kürzlich in die Bruderschaft eingetreten waren und sich riesig freuten, schon im ersten Jahr ihrer Mitgliedschaft eine solche Ehrung erfahren zu dürfen. Anschließend galt es den Anwesenden den neuen König der Bruderschaft für das Regierungsjahr 2026 / 2027 vorzustellen. Doch bevor dies geschehen konnte, hatte die scheidende Majestät Rebecca I. Kampf noch die Gelegenheit, sich nochmals an die Anwesenden zu wenden. In ihrer Dankesrede sagte sie, dass sie ein unglaubliches Jahr mit vielen tollen Ereignissen, Begegnungen und Gesprächen erleben konnte. Aber auch die vielen Freundschaften, die sie habe schließen können, sind für sie einfach unvergesslich. Sie dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass sie ein unvergessliches Jahr habe erleben dürfen; sie sei sehr, sehr gerne die Königin der Allrather Bruderschaft gewesen. In einer kurzen Laudatio ging anschließend der 1. Brudermeister Harald Titzer auf die Person von Daniel Kessel und seine vielfältigen Hobbys, sowie auf die Aufgaben und Tätigkeiten in verschiedenen Gremien ein, in denen Daniel sich als Aktivposten einbringe. Besonders hob er hervor, dass Daniel I. erst wenige Jahre in der Bruderschaft sei, aber sich schon intensiv am Vereinsleben der Bruderschaft beteiligen würde, was selbstverständlich sehr gerne gesehen werde und zur Nachahmung empfohlen werde. Hieran überreichte der 1. Brudermeister, assistiert von der 2. Brudermeisterin Monika Romanski und Geschäftsführerin Yvonne Gimborn, Daniel den Königsorden und das Königsschild des Vereins und rief nun Daniel Kessel zum neuen Regenten, Daniel I. Kessel, für das Regierungsjahr 2026 / 2027 aus. In einer kurzen Ansprache, dankte er zuerst der Ex-Königin für ihr Engagement und einigen Tipps, die sie ihm schon habe vermitteln können. Dann versprach der neue König, dass er die Bruderschaft würdig vertreten werde, denn er habe in der kurzen Zeit schon sehr viel über die Allrather Bruderschaft und über Traditionen lernen können und er freue sich schon sehr auf ein aufregendes Jahr. Nach einem herzlichen Applaus der Anwesenden, eröffnete traditionell die Sankt Sebastianus Bruderschaft Barrenstein die Gratulationscour der vielen geladenen Gäste.    Nach einer kurzen musikalischen Pause, galt es noch eine besondere Ehrung vorzunehmen. Das langjährige Vereinsmitglied Günter Hassels, Bruder des Ehrenbrudermeisters Ulrich Hassels und Ehren-Präsident des Allrather Bürgerschützenvereins, wurde für seine verdienstvolle Tätigkeit im Verein mit dem Verdienstkreuz der Sankt Sebastianus Bruderschaft Allrath 1533 e.V. ausgezeichnet. Das sichtlich überraschte Vereinsmitglied wurde in einer ausführlichen Laudatio den Anwesenden vorgestellt. Der 1. Brudermeister Harald Titzer hob die vielfältigsten Aufgaben und Ämter hervor, die Günter Hassels innegehabt habe und ihn weit über die Ortsgrenzen von Allrath bekannt gemacht haben. Auch hob der 1. Brudermeister hervor, dass Günter Hassels nach den vielen Ämtern, die er innegehabt habe, nun lieber etwas im Hintergrund arbeiten würde. Seit vielen Jahren bereue er die Webseite des Vereins und mache so einen Job, den man in der Öffentlichkeit nicht oder nur kaum wahrnehmen könne, wenn man nicht die Webseite des Vereins aufrufen würde. Nichtsdestotrotz sei diese Aufgabe für die Bruderschaft sehr wichtig, alleine schon, um den Verein und die Traditionen des Vereins nach außen hin gut darzustellen. Mit vielen Glückwünschen und Bravorufen bedacht, sicherte der Geehrte zu, dass er die Aufgaben weiter wahrnehmen werde, so lange, wie es ihm möglich sei und dass